Aktueller Wert
43,2 µg/l
2025-Q4
Trend
↑ 105,7%
vs. Vormonat
Referenzbereich
–
für diesen Wert
Datenbasis
3
Messungen, 2019-Q4 – 2025-Q4
Vitamin D (gemessen als 25-OH-Cholecalciferol, die Speicherform des Vitamins) ist streng genommen eher ein Hormon als ein klassisches Vitamin. Es wird zu einem großen Teil in der Haut unter Einwirkung von Sonnenlicht (UVB-Strahlung) selbst gebildet und nur zu einem kleineren Teil über die Nahrung (u.a. fetter Fisch, Eigelb) aufgenommen.
Vitamin D spielt eine zentrale Rolle für die Calciumaufnahme im Darm und damit für Knochengesundheit, ist aber auch am Immunsystem, an der Muskelfunktion und vermutlich an weiteren Stoffwechselprozessen beteiligt. Der Spiegel schwankt ausgeprägt saisonal — in den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten sinkt er bei den meisten Menschen in Mitteleuropa deutlich ab.
Ein Mangel ist hierzulande vor allem im Winterhalbjahr weit verbreitet und kann mit Müdigkeit, Muskelschwäche und langfristig mit erhöhtem Osteoporose- und Knochenbruchrisiko einhergehen. Risikofaktoren für einen Mangel sind wenig Sonnenexposition, dunklere Hautpigmentierung (verringert die Eigenproduktion), höheres Alter und starkes Übergewicht.
Zu hohe Werte kommen fast ausschließlich durch übermäßige Supplementierung zustande (nicht durch Sonne oder Nahrung) und können in seltenen Fällen zu erhöhtem Calciumspiegel im Blut führen — regelmäßige Kontrolle bei hochdosierter Einnahme ist deshalb sinnvoll.