Aktueller Wert
13,6 min
2026-08
Trend
↓ 12,7%
vs. Vormonat
Referenzbereich
–
für diesen Wert
Datenbasis
19
Messungen, 2025-12 – 2026-08
Die Einschlafdauer (Schlaflatenz) misst die Zeit vom Zubettgehen bis zum tatsächlichen Einschlafen. Bei gesunden Erwachsenen liegt sie typischerweise zwischen 10 und 20 Minuten — deutlich kürzere oder längere Werte können jeweils auf unterschiedliche Ursachen hindeuten.
Eine sehr kurze Einschlafdauer (unter etwa 5 Minuten) kann zunächst positiv wirken, ist aber häufig auch ein Zeichen für bestehenden Schlafmangel, bei dem der Körper "übermüdet" sofort einschläft, statt entspannt in den Schlaf zu gleiten. Eine deutlich verlängerte Einschlafdauer (über 30 Minuten) deutet häufiger auf Stress, Grübeln, zu späten Koffein- oder Bildschirmkonsum, ein unpassendes Schlafumfeld oder eine beginnende Schlafstörung wie Insomnie hin.
Die Einschlafdauer wird zudem stark vom individuellen Chronotyp beeinflusst: Wer entgegen der eigenen inneren Uhr zu früh oder zu spät zu Bett geht, braucht oft spürbar länger zum Einschlafen. Konstant kurze Einschlafzeiten in Kombination mit ausreichender Gesamtschlafdauer und hoher Schlafeffizienz sprechen insgesamt für ein gut eingespieltes Schlafmuster.
Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Einschlafdauer und anderen Werten.