Aktueller Wert
95 mg/dl
2025-Q4
Trend
↓ 4%
vs. Vormonat
Referenzbereich
–
für diesen Wert
Datenbasis
7
Messungen, 2007-Q1 – 2025-Q4
Glucose (Blutzucker) ist der wichtigste Energieträger im Blut und die primäre Energiequelle für Gehirn, Muskeln und die meisten Körperzellen. Der Blutzuckerspiegel wird eng vom Hormon Insulin (senkend) und Glukagon (steigernd) reguliert, um ihn innerhalb enger Grenzen konstant zu halten.
Der gemessene Wert hängt stark vom Zeitpunkt der letzten Mahlzeit ab: Nüchternwerte (nach mindestens 8 Stunden ohne Nahrung) sind am aussagekräftigsten für die Beurteilung des Grundstoffwechsels, während Werte kurz nach dem Essen naturgemäß höher liegen und für sich genommen keinen Krankheitswert haben.
Ein dauerhaft erhöhter Nüchternblutzucker kann auf eine gestörte Glukosetoleranz (Prädiabetes) oder Diabetes mellitus hindeuten, bei dem entweder zu wenig Insulin produziert wird oder die Körperzellen zunehmend unempfindlich dafür werden (Insulinresistenz). Risikofaktoren sind u.a. Übergewicht, Bewegungsmangel, familiäre Vorbelastung und zunehmendes Alter.
Ein zu niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) kann Symptome wie Zittern, Schwitzen, Heißhunger und Konzentrationsprobleme verursachen und tritt häufiger bei Diabetikern unter Medikamenteneinnahme, selten auch bei Gesunden nach sehr langen Fastenperioden oder intensivem Sport auf.
Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Glucose und anderen Werten.