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REM-Schlaf

Aktueller Wert

67,6 min

2026-08

Trend

11,1%

vs. Vormonat

Referenzbereich

für diesen Wert

Datenbasis

19

Messungen, 2025-12 – 2026-08

66,068,971,874,777,501.12.01.08.

Der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement, auch Traumschlaf genannt) ist die Schlafphase, in der die Gehirnaktivität der des Wachzustands ähnelt, während die Skelettmuskulatur weitgehend gelähmt ist. In dieser Phase finden die meisten lebhaften Träume statt, und sie spielt eine wichtige Rolle für Gedächtniskonsolidierung, emotionale Verarbeitung und Lernprozesse.

Anders als der Tiefschlaf konzentriert sich REM-Schlaf vor allem in der zweiten Nachthälfte, mit längeren und häufigeren REM-Phasen gegen Morgen. Bei Erwachsenen macht er üblicherweise etwa 20–25 % der Gesamtschlafzeit aus.

Ein anhaltend niedriger REM-Anteil kann durch verkürzten Gesamtschlaf (REM-Phasen fallen gegen Morgen oft als Erstes weg, wenn zu früh geweckt wird), Alkoholkonsum (unterdrückt REM-Schlaf) oder bestimmte Medikamente bedingt sein. Ein ungewöhnlich hoher Anteil kann nach Schlafentzug als Aufholeffekt auftreten, wurde aber auch mit erhöhtem Stresslevel und manchen psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Wie beim Tiefschlaf gilt: Der Trend über mehrere Nächte ist aussagekräftiger als eine einzelne Nacht, und der REM-Anteil sollte stets im Kontext der Gesamtschlafdauer betrachtet werden.

Zusammenhänge

Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen REM-Schlaf und anderen Werten.