Aktueller Wert
87 %
2026-08
Trend
↑ 0,7%
vs. Vormonat
Referenzbereich
–
für diesen Wert
Datenbasis
19
Messungen, 2025-12 – 2026-08
Die Schlafeffizienz gibt an, welcher Anteil der im Bett verbrachten Zeit tatsächlich verschlafen wurde — berechnet als Verhältnis von Gesamtschlafzeit zu Gesamtzeit im Bett. Sie ist damit ein Maß dafür, wie "durchgehend" der Schlaf war, unabhängig von der absoluten Schlafdauer.
Eine Schlafeffizienz von über 85–90 % gilt allgemein als gut und spricht dafür, dass wenig Zeit mit Wachliegen, Einschlafen oder nächtlichem Aufwachen verbracht wurde. Werte deutlich darunter deuten auf fragmentierten Schlaf mit häufigem oder langem Wachliegen hin.
Eine niedrige Schlafeffizienz kann durch Stress, ein unruhiges Schlafumfeld (Licht, Lärm, Temperatur), spätes Bildschirmlicht, unregelmäßige Schlafenszeiten, nächtliches Grübeln oder auch körperliche Beschwerden (z.B. Schmerzen, häufiger Harndrang) bedingt sein. Anhaltend niedrige Werte über mehrere Wochen können zudem ein Hinweis auf eine Schlafstörung wie Insomnie sein.
Wichtig zur Einordnung: Wer absichtlich länger im Bett bleibt, ohne zu schlafen (z.B. um zu lesen), erhält automatisch eine niedrigere Schlafeffizienz, ohne dass dies gesundheitlich problematisch sein muss — der Wert sollte daher immer im Kontext der individuellen Bettgewohnheiten betrachtet werden.
Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Schlafeffizienz und anderen Werten.