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Blutdruck (diastolisch) und Herzratenvariabilität

Diese Seite zeigt einen statistisch nachgewiesenen Zusammenhang zwischen zwei Gesundheitswerten in den eigenen, über Zeit erfassten Daten. Ein Zusammenhang bedeutet nicht automatisch Ursache und Wirkung — er zeigt nur, dass sich beide Werte tendenziell gemeinsam verändern.

Korrelation

-0.51

deutlicher negativer Zusammenhang

Stichprobengröße

262

gemeinsame Tageswerte

63758799531568209.09.22.08.
Blutdruck (diastolisch) (mmHg) Herzratenvariabilität (ms)

Analyse

Zwischen dem diastolischen Blutdruck und der Herzratenvariabilität (HRV) zeigt sich in den vorliegenden Daten ein deutlicher negativer Zusammenhang. Der Pearson-Korrelationskoeffizient beträgt r = −0,51 bei 262 gemeinsamen Datenpunkten, was bedeutet: Tage oder Zeiträume mit höherem diastolischen Blutdruck gehen tendenziell mit einer niedrigeren HRV einher – und umgekehrt. Der diastolische Blutdruck lag im Durchschnitt bei 79,68 mmHg (Spanne: 67–100 mmHg), die HRV im Mittel bei 39,47 ms (Spanne: 12,09–84,35 ms).

Praktisch lässt sich daraus ableiten, dass Phasen mit erhöhtem diastolischen Druck häufiger mit einer geringeren autonomen Regulationsfähigkeit des Herzens zusammenfallen. Ob ein Wert den anderen beeinflusst oder beide von einem dritten Faktor abhängen, lässt sich aus einer Korrelation nicht ableiten – ein Kausalzusammenhang ist damit nicht belegt. Bei einer Stichprobengröße von 262 gemeinsamen Messpunkten ist die Datenbasis aber solide genug, um den Befund als belastbar einzustufen.