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Herzratenvariabilität

Aktueller Wert

44,9 ms

2026-08

Trend

2%

vs. Vormonat

Referenzbereich

für diesen Wert

Datenbasis

552

Messungen, 2019-03 – 2026-08

82235486201.03.01.08.

Die Herzratenvariabilität (HRV) misst, wie stark die Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen schwanken — angegeben meist in Millisekunden. Anders als man vermuten könnte, ist eine höhere Schwankung ein gutes Zeichen: Sie zeigt, dass das autonome Nervensystem flexibel zwischen dem aktivierenden Sympathikus und dem beruhigenden Parasympathikus wechseln kann.

Die HRV gilt als einer der besten verfügbaren Indikatoren für Erholung, Stressbelastung und allgemeine Regulationsfähigkeit des Körpers und wird deshalb in vielen Wearables (z.B. Oura) als zentraler Baustein für Erholungs- bzw. Readiness-Scores genutzt.

Sie ist stark individuell — der Vergleich mit dem eigenen Normalbereich über Wochen ist deutlich aussagekräftiger als ein Vergleich mit absoluten Referenzwerten anderer Personen oder gar Bevölkerungsdurchschnitten. Eine im Vergleich zum persönlichen Trend niedrige HRV kann auf unzureichenden Schlaf, psychischen oder körperlichen Stress, Alkoholkonsum, Übertraining oder eine beginnende Erkrankung hindeuten.

Eine im Trend steigende oder stabil hohe HRV spricht für gute Erholungsfähigkeit und ein ausbalanciertes Verhältnis von Belastung und Regeneration. Faktoren wie regelmäßiger Schlaf, moderates Ausdauertraining, Alkoholverzicht und Stressreduktion können die HRV über Zeit positiv beeinflussen.

Monatliche Analysen

Jede Kachel zeigt eine eigene Auswertung von Herzratenvariabilität für genau diesen Monat — mit einer Beobachtung aus den Daten (Trend, auffällige Veränderung), die zeigt, was diesen Zeitraum ausgezeichnet hat, statt nur die nackte Zahl zu wiederholen.

Zusammenhänge

Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Herzratenvariabilität und anderen Werten.