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Herzratenvariabilität und Ruhepuls

Diese Seite zeigt einen statistisch nachgewiesenen Zusammenhang zwischen zwei Gesundheitswerten in den eigenen, über Zeit erfassten Daten. Ein Zusammenhang bedeutet nicht automatisch Ursache und Wirkung — er zeigt nur, dass sich beide Werte tendenziell gemeinsam verändern.

Korrelation

-0.49

moderater negativer Zusammenhang

Stichprobengröße

524

gemeinsame Tageswerte

13364954153667816.03.07.10.
Herzratenvariabilität (ms) Ruhepuls (bpm)

Analyse

Zwischen der Herzratenvariabilität (HRV) und dem Ruhepuls besteht in diesen Daten ein moderater negativer Zusammenhang (r = -0,49, n = 524 gemeinsame Messpunkte). Das bedeutet: Tage oder Phasen mit höherer HRV gehen tendenziell mit einem niedrigeren Ruhepuls einher – und umgekehrt. Die Richtung ist dabei plausibel, denn beide Werte gelten als Indikatoren für die Erholung und die Aktivität des parasympathischen Nervensystems.

Der mittlere Ruhepuls liegt bei 55,95 Schlägen pro Minute (Spanne: 45–74), die mittlere HRV bei 39,51 ms (Spanne: 12–84 ms). Die Stichprobe mit über 500 gemeinsamen Datenpunkten ist solide genug, um den Zusammenhang als stabil einzuschätzen.

Praktisch lässt sich ableiten, dass eine anhaltend niedrige HRV in Kombination mit einem erhöhten Ruhepuls auf schlechtere Erholungszustände hindeuten kann. Allerdings belegt eine Korrelation keine Ursache-Wirkung-Beziehung – weitere Faktoren wie Schlaf, Stress oder Trainingsbelastung spielen hier ebenfalls eine Rolle.