Aktueller Wert
372,3 min
2026-08
Trend
↑ 3,2%
vs. Vormonat
Referenzbereich
–
für diesen Wert
Datenbasis
19
Messungen, 2025-12 – 2026-08
Die Gesamtschlafdauer erfasst die reine Schlafzeit einer Nacht — also ohne die Zeit, die im Bett wach verbracht wurde (Einschlafphase, nächtliches Aufwachen, Aufwachphase am Morgen). Sie unterscheidet sich damit von der reinen "Zeit im Bett", die üblicherweise etwas länger ausfällt.
Erwachsene benötigen im Allgemeinen etwa 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht, wobei der individuelle Bedarf je nach Alter, Genetik, Aktivitätslevel und aktuellem Erholungsbedarf variiert. Wearables schätzen die Schlafdauer meist über Bewegungssensoren und Herzfrequenzmuster, was in den allermeisten Fällen recht zuverlässig, aber nicht zu 100 % exakt ist.
Ein dauerhaft zu kurzer Schlaf (deutlich unter 7 Stunden) wird mit erhöhtem Risiko für Konzentrationsprobleme, geschwächtes Immunsystem, Stimmungsschwankungen sowie langfristig auch mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gewichtszunahme in Verbindung gebracht. Ungewöhnlich lange Schlafzeiten (deutlich über 9–10 Stunden) können auf Nachholbedarf nach Schlafmangel, aber auch auf gesundheitliche Ursachen (z.B. Depressionen, bestimmte Erkrankungen) hindeuten, wenn sie dauerhaft auftreten.
Für die Einordnung zählt weniger der Einzelwert einer Nacht als der Durchschnitt über mehrere Nächte sowie das eigene Wohlbefinden am Folgetag.
Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Gesamtschlafdauer und anderen Werten.