Zusammenhang · 02. November 2026
Die Auswertung von 27 Tagesmessungen zeigt einen schwachen negativen Zusammenhang zwischen der Gesamtschlafdauer und dem Ruhepuls: Ein Pearson-Koeffizient von -0,34 bedeutet, dass an Tagen mit längerer Schlafdauer der Ruhepuls tendenziell etwas niedriger ausfiel – und umgekehrt. Der Zusammenhang ist statistisch erkennbar, aber nicht besonders ausgeprägt. Das ist wenig überraschend, denn der Ruhepuls wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter körperliche Aktivität, Stress oder Flüssigkeitshaushalt. Schlaf ist offenbar einer davon, aber nicht der einzige. Wichtig ist auch: Eine Korrelation beschreibt ein gemeinsames Muster in den Daten, sagt aber nichts darüber aus, ob kürzerer Schlaf den Puls tatsächlich ansteigen lässt oder ob beide Werte gemeinsam von einer dritten Größe abhängen. Mit wachsender Datenbasis lässt sich einschätzen, ob dieser Trend stabil bleibt oder sich abschwächt.
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