Aktueller Wert
112,8 mmHg
2026-08
Trend
↓ 1,2%
vs. Vormonat
Referenzbereich
Optimal
für diesen Wert
Datenbasis
417
Messungen, 2007-01 – 2026-08
Der systolische (obere) Blutdruckwert misst den Druck in den Arterien in dem Moment, in dem das Herz sich zusammenzieht und Blut in den Kreislauf pumpt — er ist damit der höhere der beiden Blutdruckwerte und wird stets zusammen mit dem diastolischen (unteren) Wert angegeben.
Als unauffällig gelten laut gängigen Leitlinien Werte unter etwa 120–130 mmHg, wobei die genauen Grenzwerte je nach Leitlinie und individuellem Risikoprofil (Alter, Vorerkrankungen) leicht variieren. Der Blutdruck schwankt naturgemäß im Tagesverlauf und wird von Stress, körperlicher Anstrengung, Koffein, Schlafqualität, Salzkonsum und der Tageszeit beeinflusst — für belastbare Werte empfiehlt sich, unter Ruhebedingungen und möglichst zur gleichen Tageszeit zu messen.
Dauerhaft erhöhte systolische Werte (Bluthochdruck bzw. arterielle Hypertonie) zählen zu den bedeutendsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenschäden und verlaufen über Jahre oft beschwerdefrei, weshalb regelmäßige Kontrolle wichtig ist. Zu niedrige Werte (Hypotonie) können Schwindel, Müdigkeit oder Ohnmachtsneigung verursachen, sind aber bei sonst beschwerdefreien, sportlichen Personen häufig unauffällig.
Einzelne erhöhte Messungen sind kein Grund zur Sorge — erst wiederholt erhöhte Werte über mehrere Tage oder Wochen sind klinisch relevant und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Jede Kachel zeigt eine eigene Auswertung von Blutdruck (systolisch) für genau diesen Monat — mit einer Beobachtung aus den Daten (Trend, auffällige Veränderung), die zeigt, was diesen Zeitraum ausgezeichnet hat, statt nur die nackte Zahl zu wiederholen.
Statistisch nachweisbare Zusammenhänge zwischen Blutdruck (systolisch) und anderen Werten.